Der Absatz von Häusern aus zweiter Hand steigt wieder auf den Stand von 2007

19.09.17 Marca España 2017

Der An- und Verkauf von Häusern stieg von April bis Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,7 Prozent an. Dies entspricht bis zu 119.343 verkauften Einheiten, von welchen 99.343 bereits gebrauchte waren.

Die Symptome eines sich erholenden Wohnungsmarktes werden immer klarer, was auch die eigene Dynamik der spanischen Wirtschaft wiederspiegelt. Auch wenn der Immobilienmarkt den Stand von vor der Krise noch nicht wieder erreicht hat, gibt die Stärke einiger Bereiche bereits positive Ausblicke. Während An- und Verkäufe von Häusern im zweiten Quartal verglichen zum Vorjahreszeitraum um 10,7 Prozent anstiegen, wurde innerhalb des Quartals ein Wachstum von fünf Prozent verzeichnet. Laut der Immobilienstatistik, veröffentlicht durch das Colegio de Registradores de España (Verband der Grundbuch- und Handelsregisterführer in Spanien), wurde dabei sogar die größte Anzahl an gebrauchten Häusern seit 10 Jahren registriert.

Dieses Nachfragewachstum ließ den Jahrespreisindex mit Rücksicht auf die letzten zehn Quartale um 4,4 Prozent zunehmen. Diese Zahl zeigt einen Prozess der Erholung, der mit 24,2 Prozentpunkten immer noch weit unterhalb des Standes zu Zeiten der Blase liegt. Immer mehr Bürger kehren jetzt durch das Vertrauen in die Wirtschaft wieder zum Immobilienmarkt zurück. In diesem Zusammenhang kann man sich auch noch einmal an die Korrektur der Wachstumsvorhersage für das BIP nach oben erinnern (auf über drei Prozent), welchem die Regierung kürzlich zustimmte. Auch der Hypothekenmarkt trug durch seine niedrigen Zinsen zur positiven Situation bei.

Verglichen mit dem zweiten Quartal 2016, konnte beim Handel mit gebrauchten Häusern zwischen April und Juni ein deutlicher Anstieg von 12,5 Prozent verzeichnet werden – nach einem stetigen Zuwachs über 36 Monate hinweg.

Auch wenn der Anteil der Verkäufe von Neubauten lediglich auf 16,8 Prozent des gesamten Immobiliengeschäfts kommt, gibt es positive Zukunftsaussichten, da auch hier innerhalb des Jahres ein Anstieg von 2,6 Prozent verzeichnet werden konnte.
Die Erholung des Immobilienmarktes ist zwar – wenn man die autonomen Regionen vergleicht - keineswegs homogen, jedoch wurde in elf von jenen innerhalb des Quartals ein Wachstum registriert. An der Spitze der wachsenden Märkte stehen Andalusien (22.802 Einheiten), Katalonien (20.131 Einheiten) und Madrid (18.120 Einheiten), vor allem begünstigt durch Tourismus und externe Nachfrage.

Quelle: Expansión, 29.08.2017

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