Minister Duin reist mit Wirtschaftsdelegation nach Spanien und besucht Unternehmen der Automobil-Zulieferindustrie

02.03.17 Noticias 2017, News 2017, Nachrichten 2017, Global AHK News, Global DEint News

Wirtschaftsminister Garrelt Duin reist vom 01. bis 03. März 2017 mit einer Unternehmerdelegation nach Spanien. Die Reise führt in die Hauptstadt Madrid und zu wichtigen Standorten der Automobil-Zulieferindustrie in Burgos und Bilbao.

Spanien liegt europaweit auf dem zweiten Platz der Automobilproduzenten hinter Deutschland und ist der achtgrößte Kraftfahrzeughersteller weltweit. Für Nordrhein-Westfalen ist das Land daher einer der wichtigsten Absatzmärkte für Kfz-Teile. 

Duin: „Die Automobilindustrie in Spanien hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt. Die wachsenden spanischen Produzenten und ihre Zulieferer sind daher interessante Partner für unsere nordrhein-westfälischen Unternehmen.“

In Madrid führte der Minister politische Gespräche mit der Generalsekretärin Cristeto aus dem Ministerium für Wirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit und Industrie sowie mit Staatssekretär Navia aus dem Ministerium für Energie, Tourismus und Digitale Agenda.

Im Rahmen der Unternehmerreise organisierte die AHK Spanien am 01. März 2017 ein Round-Table-Gespräch, an dem folgende Firmen- und Verbandsvertreter teilnahmen: José Luis López-Schümmer,  von Mercedes-Benz España, S.A.U., André Klaus Koropp, von SEAT / Grupo VW, Ismael Carmena, von  Hella S.A. / Hella KGaA, Ricardo Olalla, von Robert Bosch España S.L.U., Arancha García des Automobilherstellerverbands ANFAC und María Luisa Soria García-Ramos des  Kfz-Zulieferverbands SERNAUTO.

Nach einstimmiger Auffassung der vertretenen Experten ist Spaniens Automobilbrache ist eines der wichtigsten Pfeiler der spanischen Wirtschaft und ein Wachstumsmarkt. An die zufriedenstellenden Entwicklungen der vergangenen Jahre schließt sich auch das Jahr 2017 an, für das die Marktexperten positive Aussichten prognostizieren. Charakteristisch für die spanische Automobil- und Automobilzulieferindustrie ist die Tatsache, dass die Wertigkeit der hergestellten Fahrzeuge und Komponenten beachtlich gestiegen ist. Ebenso laufen in Spanien zunehmend höherwertige Modelle vom Band. Als Herausforderung für die Zukunftsfähigkeit des Sektors und Stärkung der Innovationskraft sehen die Fahrzeughersteller die Entwicklung und Vermarktung von Connected Car-Technologien  sowie das Thema autonomes Fahren.

In Burgos und Bilbao wird er mit der Delegation die Standorte der Unternehmen Benteler und Grupo Antolin sowie in Bilbao die Unternehmen Gestamp und Batz, S.Coop. sowie den Automoitive Intelligence Cluster AIC besuchen. Weitere Kontaktmöglichkeiten zwischen nordrhein-westfälischen und spanischen Unternehmen, Branchenvertretern, Automobilclustern und Fachverbänden eröffnen Round-Table-Veranstaltungen und Netzwerkabende.

Spanien gehört zu den zehn wichtigsten Handelspartnern von Nordrhein-Westfalen: Im vergangenen Jahr gab es Im- und Exporte im Gesamtvolumen von rund 13,5 Mrd. EUR.

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