Von l. nach r.: Roger Pallarols, Stadtrat von Barcelona für Handel sowie kleine und mittlere Unternehmen, Carlos Martínez Alonso, spanischer Staatssekretär für Forschung, Peter Moser, Geschäftsführer der AHK Spanien, José Montilla, katalanischer Ministerpräsident, Xavier Pujol, Plant Manager von Continental Automotive Spain, S.A., Javier Vega de Seoane, Mitglied des Verwaltungsrates von ThyssenKrupp, S.L., Christine Gläser, Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Barcelona, Josep Huguet, katalanischer Minister für Innovation, Universitäten und Unternehmen, Salvador Mas de Xaxàs Rovellat, Präsident der Fundació Èxit, und Francisco Belil, Präsident der AHK Spanien.

Gewinner des Deutsch-Spanischen Wirtschaftspreises stehen fest 13/11/2009 - Der Automobilzulieferer Continental Automotive España, S.A. und José Luis Álvarez Margaride, Präsident von ThyssenKrupp, S.L., wurden von der Deutschen Handelskammer für Spanien (AHK Spanien) mit dem Deutsch-Spanischen Wirtschaftspreis für Innovation beziehungsweise für herausragende unternehmerische Leistung ausgezeichnet. José Luis Álvarez Margaride, Präsident des Verwaltungsrates von ThyssenKrupp, S.L., wurde für sein beispielhaftes Management des spanischen Tochterunternehmens des deutschen Werkstoff- und Technologiekonzerns geehrt. Während seiner langjährigen Laufbahn bei ThyssenKrupp war Álvarez Margaride maßgeblich an der Gründung von zahlreichen Produktionsstätten in Spanien und der Schaffung von tausenden Arbeitsplätzen beteiligt. ThyssenKrupp ist seit 150 Jahren in Spanien vertreten. Mit einem Konzernumsatz von rund 1,7 Milliarden Euro ist das spanische Tochterunternehmen des deutschen Industriegiganten heute eines der rentabelsten im Konzernverbund und belegt Platz vier in der Rangliste der Auslandsmärkte. ThyssenKrupp España beschäftigt 9.500 Menschen in Fertigungsstätten in Asturien, Barcelona, Madrid, Navarra, dem Baskenland, Valencia, Valladolid und Zaragoza. José Luis Álvarez Margaride wurde 1938 in Gijón geboren und hat neben seiner Tätigkeit bei ThyssenKrupp zahlreiche Ehrenämter inne: Er ist unter anderem Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Asturien, Kantabrien und León, Mitglied der Jury des Prinz-von-Asturien-Preises in der Kategorie wissenschaftliche und technische Forschung, Präsident des Vereins „Amigos de ARCO“ sowie Mitglied des Vorstandes und Delegierter der AHK Spanien in Asturien.
Continental Automotive España wurde für die Entwicklung hochinnovativer Produktionslinien am Standort Rubí bei Barcelona ausgezeichnet, an dem vor allem Fahrerassistenzsysteme hergestellt werden. Mit seinen Produktionsprozessen setzt das spanische Tochterunternehmen des deutschen Automobilzulieferers internationale Maßstäbe für Modernität und Produktivität und zeigt auf beispielhafte Weise, welchen Weg die spanischen Unternehmen des Sektors in Zukunft einschlagen müssen. Die spanische Automobil- und Automobilzulieferindustrie spielt in den deutsch-spanischen Wirtschaftsbeziehungen eine besondere Rolle. Es handelt sich um den Sektor mit den höchsten deutschen Investitionen und einen der wichtigsten der spanischen Wirtschaft mit einer Gesamtbeschäftigtenzahl von knapp zwei Millionen. Vor dem Hintergrund der deutlich gesunkenen Binnenkonjunktur und der starken Konkurrenz innerhalb der Konzerne durch Produktionsstandorte mit günstigeren Lohnkosten sind die spanischen Automobilzulieferer besonders auf Innovationen angewiesen, um einen nachhaltigen unternehmerischen Erfolg zu gewährleisten. Die Preise, die die AHK Spanien dieses Jahr zum ersten Mal ausgeschrieben hat, wurden am 12. November 2009 in Barcelona im Rahmen eines Galadiners mit rund 150 geladenen Gästen verliehen. Unter den Ehrengästen befanden sich José Montilla, katalanischer Ministerpräsident, Josep Huguet, katalanischer Minister für Innovation, Universitäten und Unternehmen, Carlos Martínez Alonso, spanischer Staatssekretär für Forschung und Christine Gläser, Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Barcelona. Mit den Deutsch-Spanischen Wirtschaftspreisen verfolgt die AHK Spanien zwei Ziele: Zum einen sollen herausragende Leistungen deutscher und spanischer Unternehmen eine öffentliche Anerkennung erhalten; zum anderen sollen die Preise einen Impulsgeber für die deutsch-spanischen Wirtschaftsbeziehungen darstellen. Mit dem Deutsch-Spanischen Wirtschaftspreis für herausragende unternehmerische Leistung prämiert die AHK Spanien diejenigen Führungskräfte, deren Unternehmen eine ebenso erfolgreiche Vergangenheit wie nachhaltige Zukunftsplanung vorweisen können, die einen herausragenden Beitrag zu den deutsch-spanischen Wirtschaftsbeziehungen geleistet haben und die eine Vorbildfunktion als Führungskraft innehaben. Der Deutsch-Spanische Wirtschaftspreis für Innovation zeichnet Unternehmen aus, die sich durch ihre Innovationskraft ausgezeichnet haben, für einen besonderen unternehmerischen Erfolg stehen oder einen besonderen wirtschaftlichen Impuls in ihrer Regionen bewirkt haben. Während die Finalisten des Deutsch-Spanischen Wirtschaftspreises für Innovation von den Mitgliedern der AHK Spanien gewählt wurden, wurde der Sieger des Deutsch-Spanischen Wirtschaftspreises für herausragende unternehmerische Leistung von einer hochkarätigen Jury ermittelt. Zu den 16 Juroren zählten unter anderem der Botschafter des Königreichs Spanien in Deutschland, der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Spanien, die Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Barcelona, der Staatssekretär für EU-Angelegenheiten, der Präsident des spanischen Unternehmerverbandes Círculo de Empresarios, der Geschäftsführer von Invest in Spain, Vertreter der renommierten Business Schools Instituto de Empresa und IESE sowie Vertreter der spanischen Tageszeitungen ABC, El Periódico de Catalunya und La Vanguardia. Der Deutsch-Spanische Wirtschaftspreis für Innovation ist mit 5.000 Euro dotiert, die vom Gewinner einem wohltätigen Zweck gespendet werden. In diesem Jahr geht der Preis zu gleichen Teilen an die Fundació Èxit und an die Christoph Metzelder-Stiftung. Beide Stiftungen unterstützen Projekte der Jugendarbeit, die die Bildungs- und Ausbildungschancen sozial benachteiligter Jugendlicher in Deutschland und Spanien verbessern. Die Verleihung der Deutsch-Spanischen Wirtschaftspreise wurde ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Sponsoren: E.ON España SL, Grupo Inforpresse, Manpower Team, Siemens SA, Gómez-Acebo & Pombo Abogados SL, SAP España SA sowie T-Systems ITC Iberia SA. Zu den Partnern zählten: Fundación Bertelsmann, Bodega Matarromera SL und Señorío de Jaén. Mehr Informationen zum Deutsch-Spanischen Wirtschaftspreis sowie Fotos der Veranstaltung Alle Nachrichten