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AHK Spanien informiert über spanischen Gesundheitssektor



Spanischer Gesundheitsmarkt bietet gute Geschäftsmöglichkeiten

 

10/02/2010 – Am 23. März 2010 informiert die AHK Spanien im Rahmen eines kostenfreien Workshops in Villingen-Schwenningen deutsche Unternehmen über die umfangreichen Marktchancen im Bereich der Gesundheitswirtschaft in Spanien. Der Workshop, der in Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern Schwarzwald-Baar-Heuberg organisiert wird, dient der Vorbereitung eines Markterschließungsprojekts in Spanien mit den Schwerpunktthemen Orthopädie, Odonthologie und Veterinärmedizin.

 

Im Rahmen des Markterschließungsprojekts befasst sich ein Experte der Deutschen Handelskammer für Spanien intensiv mit den deutschen Unternehmen und repräsentiert deren Interessen in Spanien. Dabei bildet die Vermittlung von potenziellen Geschäfts- und Kooperationspartnern das Kernelement des Markterschließungsprogramms. Selbstverständlich leistet die AHK Spanien auch Unterstützung bei möglichen Rechtsfragen. Das Markterschließungsprogramm findet im zweiten Halbjahr 2010 in Spanien statt. Ziel des Programms ist es, den Wirtschaftskontakt zwischen Unternehmen aus Süddeutschland und spanischen Firmen zu fördern.

 

Ausgehend von Prognosen zur demographischen Entwicklung und des damit einhergehenden Anstiegs von Gesundheitsausgaben stehen die Zeichen im Sektor Gesundheitswesen auf Wachstum. Hiervon können insbesondere auch deutsche Anbieter profitieren.

 

Spanien befindet sich aktuell nicht nur in Bezug auf die demografische Struktur im Umbruch, sondern auch hinsichtlich der Handhabung der damit verbundenen Herausforderungen. So muss heute in Spanien vor allem in den Ausbau des Netzes an Pflegeangeboten für ältere Menschen investiert werden. Eine Situation, die deutschen Herstellern aus den Bereichen der Krankenhausausstattung, der Kommunikationssysteme für Heim- oder Krankenhausbetriebe, Medizintechnik und Rehabilitationstechnik grundsätzlich gute Geschäftschancen eröffnet. Das rasche Wachstum des älteren Teils der Bevölkerung lässt auf eine positive Nachfrageentwicklung für Angebote und Lösungen gerade aus dem Bereich der Geriatrie schließen.

 

Die spanische Medizintechnikindustrie stellt mit einem Umsatz von 5,5 Milliarden Euro und über 25.000 Beschäftigen den fünftgrößten Markt innerhalb der Europäischen Union dar und repräsentiert rund ein Zehntel des Gesamtumsatzvolumens. Trotz dieser starken Marktposition weist der Sektor eine starke Abhängigkeit von Auslandsimporten auf. Das Nachfragevolumen für Importe orthopädischer Produkte und Reha-Hilfsmitteln beläuft sich in Spanien beispielsweise auf über 18 Prozent des Gesamtvolumens. Deutschland gilt als wichtigstes Importland, da „Made in Germany“ nach wie vor für qualitative und zuverlässige Produkte steht.

 

Der Bereich der Zahnmedizin ist ebenfalls seit vielen Jahren durch seine starke Importabhängigkeit gekennzeichnet. Die führenden ausländischen Hersteller arbeiten oftmals mit eigenen Vertriebsorganisationen in Spanien, die kleinen und mittelständischen Fabrikanten suchen hingegen die Kooperation mit gut eingeführten, oftmals nur regional agierenden Vertriebspartnern.

 

Neue Geschäftsmöglichkeiten bietet auch der Bereich der Veterinärmedizin, insbesondere im Segment der Ausstattung von Tierkliniken mit Geräten, Apparaten und Zubehör.


Weitere Informationen:

AHK Spanien, Markus Kemper, Tel.: +34 91 353 09 28, Mail: undefinedMarkus Kemper

 

 

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