IV piosphere-Preis der AHK Spanien: BASF, Makro, Rödl & Partner, Siemens und Stihl auf der Suche nach den innovativsten Start-ups Spaniens

Mit der vierten Runde ihres piosphere-Preises prämiert die AHK Spanien Technologieinnovationen spanischer Start-ups. BASF, Makro, Rödl & Partner, Siemens und Stihl präsentierten der spanischen Gründerszene im Rahmen eines Reverse Pitches ihre Herausforderungen. Die fünf Unternehmen fordern die Teilnehmer auf, digitale Lösungen zu entwickeln, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens eingehen.

Fünf deutsche Unternehmen starteten im Rahmen der vierten Ausgabe des piosphere-Preises der AHK Spanien erneut die Suche nach Innovationen im Technologiebereich. Mit dem piosphere-Preis, mit dem die AHK Spanien die Innovationsarbeit der spanischen Start-up-Szene würdigt, begann am Dienstag, den 5. März, der Reverse Pitch von BASF, Makro, Rödl & Partner, Siemens und Stihl.

Hierbei handelt es sich nach 2018 schon um den zweiten Reverse Pitch, mit dem die jeweilige Problemstellung der teilnehmenden Unternehmen vorgestellt wird. Hierbei konnte sich im Vorjahr das Start-up Cooking Data durchsetzen, welches mit seinen digitalen Lösungen die Anforderung des Unternehmens Makro erfüllte.

Die erste Challenge der Veranstaltung wurde von Marc Leduc, Investment Manager von BASF Ventures präsentiert. Hierbei wurde der Fokus auf diejenigen Projekte gelegt, welche Nachhaltigkeitsthemen mit den Interessen des BASF Investitionsfonds verknüpften.

Makro nahm zum zweiten Mal in Folge an der piosphere-Challenge teil. Der Fokus lag hierbei auf digitalen Lösungen, welche einen Beitrag zum Thema Hotellerie-Digitalisierung leisten. „Wir wollen den Gastwirten dabei helfen, ihre Geschäftszahlen besser zu verstehen, damit sie intelligentere Entscheidungen treffen können“, hob Jaime Guitart, Digital Manager für den Sektor Hotellerie von Makro Spanien hervor. Zu diesem Zweck forderte er die anwesenden Start-ups auf, Lösungen zu entwickeln, mit denen die Entscheidungsfindung auf Grundlage von Kennzahlen erleichtert wird.

Anschließend sprach Georg Abegg, Mitglied der Anwaltskanzlei Rödl & Partner. Er lud die Start-ups dazu ein, Systeme basierend auf künstlicher Intelligenz zu entwickeln, die die Verarbeitung der täglich zu verwaltenden Datenmengen in Kanzleien wie Rödl & Partner erleichtern sollen.

Das Thema Datenmanagement stand auch für Rubén Moreno, Berater der von Siemens kreierten IoT-Plattform Mindsphere im Mittelpunkt. Das Unternehmen ist an Lösungen interessiert, die auf die Verarbeitung der Industriedaten von Betriebssystemen abzielen. „Unser Ziel ist es, einen Mehrwert zu bieten, mit dem die Leistung von Industrie- und Geschäftsprozessen verbessert werden kann“, unterstrich Moreno.

Als letztes definierte Oriol Pina, Vertriebsdirektor von Stihl, die letzte der fünf Challenges. Sie solle aus „disruptiven Lösungen bestehen, welche traditionelle Vertriebskanäle mit neuen, digitalen Kanälen kombinieren“. „Wir wollen unseren traditionellen Vertriebskanal mit der digitalen Welt verknüpfen und unseren Kunden, welche unsere Produkte online kaufen, ebenfalls Zugang zum After-Sales-Service in den Filialen geben“, fasste der Vertriebsleiter des Unternehmens zusammen.

Die Reverse Pitches stellten gleichzeitig den Startschuss für die spanischen Start-ups dar, ihre Lösungen als Antwort auf die Challenges von BASF, Makro, Rödl & Partner, Siemens und STIHL zu präsentieren. Noch bis zum 10. Mai können sich Gründer auf der Website der Piosphere-Challenge registrieren und dort ihre Geschäftslösungen einreichen. Anschließend wählt jedes der fünf Unternehmen jeweils ein Start-up aus seinem jeweiligen Unternehmensbereich aus, welches dann im großen Finale am 30. Mai gegen andere ausgewählte Start-ups antritt. Danach wird der Gewinner durch eine unabhängige Jury eruiert, der im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 6. Juni in Madrid ausgezeichnet wird. Der Preis, dotiert mit einer Summe in Höhe von 3000 Euro sowie einer Reise nach Deutschland, ermöglicht ebenfalls eine Teilnahme am diesjährigen Ruhr Summit.

„Für die deutsche Handelskammer bedeutet die Arbeit mit den Start-ups sowie die sich daraus entwickelnden Innovationen ein Engagement für die Zukunft. Wir wollen mit diesem Preis zur Entwicklung des unternehmerischen Ökosystems beitragen und dessen wachsende Bedeutung für die Gesellschaft stärken", erklärte Marcelo Scocco, verantwortlich für Geschäftsentwicklung bei der Deutschen Handelskammer.

Die Problemstellungen von BASF, Makro, Rödl & Partner, Siemens und Stihl sind auf der Website http://piosphere.ahk.es zu finden, auf der alle Informationen rund um die piosphere-Challenge angeboten werden.

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