Der Krieg im Nahen Osten stellt für das mittelständische Auslandsgeschäft – das unter US-Handelspolitik, wachsender Konkurrenz aus China und schwächelnder Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland leidet – eine zusätzliche Herausforderung dar. Seit 2023 stagnieren die mittelständischen Auslandsumsätze und auch in den kommenden drei Jahre erwarten die Unternehmen kaum Wachstumsimpulse.
Viele der kleinen und mittleren Unternehmen haben sich bereits an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst oder planen entsprechende Maßnahmen für die Zukunft. Im Vordergrund steht dabei eine breitere Diversifizierung der Exportmärkte, teilweise auch eine stärkere Fokussierung auf inländische Kunden oder auf den EU-Binnenmarkt. Im Verarbeitenden Gewerbe erwägt mehr als jeder dritte international tätige deutsche Mittelständler eine (teilweise) Verlagerung ins Ausland oder hat diese bereits umgesetzt.