Wettbewerb "Jugend forscht - Schüler experimentieren" in Madrid

Der Wettbewerb „Jugend forscht Iberia“ fand dieses Jahr an der Deutschen Schule Madrid statt. Über 50 junge Forscherinnen und Forscher aus den deutschen Schulen in Spanien und Portugal waren zum 19. Mal bei diesem Wettbewerb mit sehr interessanten Arbeiten unter dem Motto „Frag’ Dich, nicht mich” vertreten.

Die jungen Forscherinnen und Forscher haben sich kluge, herausfordernde Fragen gestellt, haben dazu mit Kreativität und Ausdauer getüftelt, vieles entdeckt und unzählige Probleme, die sich bei der Bearbeitung ihrer Projekte stellten, gelöst. Das Grundprinzip des Experimentierens und Forschens stand im Mittelpunkt ihrer Arbeiten. Sie haben es über viele Monate bei ihren täglichen Forschungsarbeiten eingeübt, und damit das verinnerlicht, was wir im Rahmen der höheren Bildung vermitteln wollen: Eine Wissenschaftskultur, in der Fragen zu stellen nicht nur gewünscht, sondern auch gefordert wird; eine Kultur, in der eben diese Fragen unter Anwendung der Grundprinzipien unserer modernen Welt: der Prinzipien des Beobachtens, Analysierens und Beurteilens bearbeitet und beantwortet werden.

An der Deutschen Schule Madrid konnte am ersten Tag des Wettbewerbs die Ausstellung und der Aufbau der Projekte bewundert werden. Zur großen Freude der jungen Forscher besuchte der Nobelpreisträger im Fachgebiet Chemie, Herr Prof. Dr. Huber, am Donnerstag die Ausstellung. Er nahm sich für jeden Forscherstand Zeit, ließ sich die Projekte erläutern und fragte interessiert nach.

Am zweiten Tag wurde es für die jungen Wissenschaftler ernst. Die hochkarätig besetzte Jury (Juroren aus Deutschland und Spanien bilden ein wissenschaftliches Team) schaute sich ausführlich jede Station an. Kurz vor dem Höhepunkt des Abends war die Spannung der jungen Forscherinnen und Forscher zum Greifen nah. Herr Müller, der Schulleiter der Deutschen Schule Madrid, Herr Dr. Dorschfeldt, der Leiter der Kulturabteilung und Herr Jörgens vom Schulvorstand der Deutschen Schule Madrid sprachen den Teilnehmern ihre höchste Anerkennung aus. Alle dankten dem Organisationsteam, den Juroren und den betreuenden Lehrern für den großen Einsatz, ohne den eine Veranstaltung wie „Jugend forscht Iberia“ nicht durchzuführen ist.

Drei Schülerteams wurden mit einem ersten Preis ausgezeichnet und dürfen am Landesfinale in Leverkusen bzw. Essen teilnehmen. Die Deutsche Schule Madrid wird von Pablo Fernández Robledo und Matías Spatz Fernández im Landeswettbewerb NRW in Leverkusen vertreten, mit ihrem Projekt „Intelligentes externes Kontrollsystem für Drohnen“. Ebenso wird das Projekt von Javier Bosch „Neuronale Netzwerke am Lenkrad“ die Deutschen Schule Sevilla in Leverkusen vertreten. Das Projekt „"Sesam heb' dich!" Der Diamagnetismus, schweben bei Raumtemperatur“ von den Schülern der Deutschen Schule Sevilla Carlos Steiner, Miguel Gil und Daniel Hinojosa wurde zum Landeswettbewerb NRW Schüler experimentieren in Essen weitergeleitet. Im nächsten Jahr feiert „Jugend forscht Iberia“ den 20. Geburtstag an der Deutschen Schule in Madrid.

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